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Portrait Friedrich Weinbrenner

Der große badische Baumeister Friedrich Weinbrenner führte um die Jahrhundertwende vom 18. zum 19. Jahrhundert den neoklassizistischen Baustil im Südwesten Deutschlands ein.

 

Das Charakteristische an seinem Baustil - die dorischen Säulen, die Dreiecksgiebel über Gebäudefronten und Portalen, sowie die harmonisch angeordneten rechteckigen Fenster - erkennt man besonders einprägsam an den Bauten rund um den Karlsruher Marktplatz.

 

Bemerkenswert sind hier u.a. die evangelische und die katholische Stadtkirche, das Rathaus, die Karlspyramide, die Münze sowie der Rondellplatz und das markgräfliche Palais.

 

In Neulingen stehen zwei Weinbrennerbauten : das Bauschlotter Schloß, erbaut 1803 - 1809, und der Katharinentaler Hof, erbaut 1808 - 1809.

Wichtige Lebensdaten

 

  Am 29.11.1766          wurde Karl Friedrich Weinbrenner in Karlsruhe als zweiter Sohn einer

                                  markgräflichen Zimmermannsfamilie geboren.

 

  Im Jahr 1780             begann er eine Zimmermannslehre.

 

  Im Jahr 1790             fing er sein Architekturstudium an. Seine wichtigsten Studienorte waren

                                 zunächst Wien, Dresden und Berlin.

 

  Ab 1792                   studierte und arbeitete er fünf Jahre in Rom, wo er sich hauptsächlich mit dem

                                 antiken Baustil befasste.

 

  Ab 1797                   war Friedrich Weinbrenner - mit einer kurzen Unterbrechung - im Dienst des

                                 badischen Markgrafen Karl Friedrich tätig.

 

  Im Jahr 1798            heiratete er Margarete Arnold, die Tochter einer Straßburger

                                Baumeisterfamilie. Aus der Ehe entstammen zwei Töchter.

 

  Ab 1800                  entfaltete Weinbrenner in und um Karlsruhe als badischer Oberbaudirektor

                                seine große Bau- und Planungstätigkeit. Gleichzeitig unterrichtete er in der

                                Weinbrennerschen Bauschule über 92 Schüler.

 

  Im Jahr 1825           wurde die Weinbrennersche Bauschule mit der von Johann Gottfried Tulla

                               geleiteten Anstalt für Ingenieure zu einem Polytechnikum vereinigt - der ersten

                               Technischen Hochschule Deutschlands.

 

  Am 01.03.1826       verstarb Friedrich Weinbrenner an den Folgen eines sich abzeichnenden

                               Herzleidens.

 

                               Weinbrenners Lehrbuch über Architektur blieb unvollendet. Viele seiner

                               Fachschriften, besonders aber seine Bauwerke, stellen noch heute

                               formvollendete Lehrstücke seiner Baukunst dar.

 

 

Friedrich-Weinbrenner-Schule

FWS Grundschule
Göbricher Straße 10

75245 Neulingen-Bauschlott

 
Schulleitung :
Rektor Hr. Martin Stutz

 

Telefon : 

07237-42850

 

Fax :

07237-42854


E-Mail :

fws.sekretariat@neulingen.de

 

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